FDP Gettorf

Presse vom 09.07.2015:

3. Liberaler Bürgerstammtisch: Integration von Flüchtlingen - Herausforderungen und Chancen vor Ort

Flüchtlingsgipfel Bund, Flüchtlingspakt Land, Willkommenskultur, ehrenamtliches Engagement vor Ort, ein bunter Strauß von Themen, Fragestellungen und Anekdoten – all das gab es auf dem 3. Liberalen Bürgerstammtisch, der unter dem Thema „Integration von Flüchtlingen - Herausforderungen und Chancen vor Ort“ am 8. Juli im Hotel Stadt Hamburg in Gettorf unter Moderation des FDP-Ortsvorsitzenden Thorsten Wilke stattgefunden hat.
Über 20 Personen waren der Einladung gefolgt und diskutierten mal ernst, mal heiter aber immer angeregt mit Dr. Heiner Garg, dem Landesvorsitzenden der FDP Schleswig-Holstein, Dr. Thilo Rohlfs, dem Verwaltungsdirektor des Kreises Rendsburg-Eckernförde und Christian-Albrecht Schnarke vom Flüchtlingsbeirat Gettorf.

Christian Schnarke vom Flüchtlingsbeirat berichtete von den Notwendigkeiten und Heraus-forderungen vor Ort, wie die Probleme bei der Mülltrennung, das Organisieren von Fahr-diensten zum Supermarkt, oder wie mit einem Bilderbuch Grundlagen in deutscher Sprache erklärt werden. Gleichzeitig warb er für mehr Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Derzeit kümmern sich rund 25 Ehrenamtliche vor Ort um die Flüchtlinge. „Sach- und Finanzspenden helfen immer und sind dringend erforderlich“, so Schnarke.

Kreisverwaltungsdirektor Thilo Rohlfs erläuterte das komplizierte Asylverfahren, die unter-schiedlichen Zuständigkeiten und gab einen Überblick über die erwarteten Flüchtlingszahlen im Kreis. Aktuell sind bereits über 100 Asylbewerber im Amtsbereich, viele stammen aus Syrien, Armenien und Kasachstan. Der Kreis rechnet in diesem Jahr mit 1900 zusätzlichen Flüchtlingen. Bei den Flüchtlingen handelt es sich überwiegend um Männer, oft folgt dann erst deutlich später der Zuzug der Familien.

Heiner Garg legte in der Diskussion den Fokus der Betrachtung auf die enormen Chancen, die die Zuwanderung für Deutschland bedeutet und wies auf die Forderung der FDP-Landtagsfraktion nach einem Einwanderungsgesetzberichtete hin. Wichtig ist aus seiner Sicht aber auch die Sprachkompetenz. Die Anstrengungen von Bund und Land könnten in diesem Punkt noch größer sein, so Garg.
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